Willi bei einer Rast, Balkan

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Tag 3, 28.8.09 von Foertoeszentmiklos nach Keszhely, 127 km, sehr heiss-schwuel, 35 Grad.

Durch die ungarische Ebene, Ueberquerung der Raab. Mittagspause mit Bad in Celldoemoelk. Nach Suemeg ist es etwas kuehler, dafuer huegelig bis Keszthely.

Tag 4, 29.8.09 von Kelezthely nach Syigetva, 120 km, windig-kuehl, 20 Grad.

Wir haben im Zelt gut geschlafen. Abfahrt ohne Fruehstueck, weil wir vor annahendem Gewitter fluechten wollen. Es holt uns kurz ein, da holen wir das Fruehstueck nach, dann ab 10 Uhr kein Regen mehr und wir koennen bei Sturm-Rueckenwind super radeln.

Tag 5, 30.8.09 von Szigetvar nach Osjek, 117 km, bewoelkt, 23 Grad

Zuerst auf Hauptstrasse 6 ostwaerts, dann auf Nebenstrassen nach SO bis Harkany. Ueber die Drau nach Kroatien nach D. Miholac, dann teilweise auf Hauptstrasse, teils auf Nebenstrassen nach Osjek. Sehr schoene, alte Stadt. Abendessen auf einem Drau-Schiff NF im Hotel Euro 75,-.

Tag 6, 31.8.09 von Osjek nach Novi Sad, 130 km, sonnig, 28 Grad.

Wenig Wolken, daher sehr warm. Auf der Hauptstrasse bis Vukovar. In Ilok bleiben wir rechts der Donau. Hinein nach Serbien, alles ein wenig schlampiger. Tagespensum ein wenig zu hoch. In Novisad finden wir ein guenstiges Zimmer fuer Euro 30,-. Eine unglaublich lebendige Stadt. Wir finden kaum ein Abendessen.

Tag 7, 1.9.09 von Novi Sad nach Belgrad, 80 km, heiss, 32 Grad.

Anfangs ein ganz langer Bergauf-Berg. Unglaublich schlechte Strasse = teilweise gebrochener Beton. Zweiter Teil der Strecke ist recht gut zu fahren. In Belgrad fahren wir entlang der Donau und entlang der Save zum Stadtstrand. Baden und Abendessen ausgezeichnet am Strand. Wir naechtigen wild am Stadtstrand.

Tag 8, 2.9.09 von Belgrad nach Kragujevacs, 130 km, sehr heiss, 35 Grad.

Nach dem Zeltabbau suchen wir die Ausfahrt Richtung Kragujesevacs (oder wie das heisst). Da kommen wir am Hauptbahnhof vorbei und nehmen ein Fruehstueck ein. Aus Belgrad heraus nicht viel Verkehr, bald wird es waldreich und huegelig. Immer wieder bergauf und bergab, daher recht anstrengend. Wir muessen viel trinken. Die letzten 20 km gehen fast nur bergab, sonst haetten wirs vorm Sonnenuntergang nicht geschafft.

Tag 9, 3.9.09 Kragjusevacs nach Krusevac, 97 km, wieder sehr heiss, 36 Grad.

Nach gutem Fruestueck im Hotel Kragjusevacs brechen wir auf. Wir wollen nicht die direkte, angeblich sehr bergige Strecke nach Krusevac fahren. Wir fahren zuerst suedwestwaerts Richtung Kraljevo, dann ostwaerts entlang der Morawa Richtung Krusevac. In Lozna finden wir ein tolles, neues, aber leeres Strandbad, wo wir rasten, schwimmen und essen. Abends fahren wir die restlichen 40 km bis Kusevac. Wir quartieren uns im Zentrum im 1/Sterne/Hotel Europa ein.

Tag 9, 3.9.09 Kragjusevacs nach Krusevac, 97 km, wieder sehr heiss, 36 Grad.

Nach gutem Fruehstueck im Hotel Kragujevac brechen wir auf. Wir wollen nicht die direkte, angeblich sehr bergige Strecke fahren. Wir fahren zuerst suedwestwaerts Richtung Kraljevo, dann ostwaerts entlang der Morawa nach Krusevac. In Lozna finden wir ein tolles, neues, aber leeres Strandbad, wo wir rasten, schwimmen und essen. Abends fahren wir die restlichen 40 km. Wir quartieren uns im Zentrum im 1Stern-Hotel Europa ein.

Tag 10: Freitag 4.9.09 Krusevac nach Nis, 80 km, sehr heiss.

Frueh stehen wir auf. nebenan beim Baecker gibt es ein ausgezeichnetes Fruehstueck. Zuerst geht es ostwaerts aufwaerts, dann kurz Richtung Norden ins Tal der J. Morawa. Wir bleiben lange rechts vom Fluss, bei der Ueberquerung machen wir eine lange Hitze-Mittagsrast. Nach 15 Uhr Aufbruch und die Strecke hinein nach Nis. Dort stellen wir fest, dass unsere Paesse in Krusevac geblieben sind. Die kommen per Bus. Gutes Abendessen im Hotel Ambassador.

Tag 11: Samstag 5.9.09 Nis nach Silvica, 130 km, sehr warm.

Recht gutes Fruehstueck (ausser Kaffee), dann kommen wir recht flott vorwaertsç Viel Verkehr = Route nach Istanbul und viele Gastarbeiter unterwegs yurueck nach D, F,A,E... Recht schoene Mittagspause in Pirot. Den Rest des Tages fahren wir bei stuermischem Rueckenwind. Grenze Serbien-Bulgarien. In Silvice quartieren wir uns in einem kleinen Hotel ein.

Tag 12: Sonntag, 6.9.09 Silvica nach Hobn Xah, 60 km mit Rad, 10 km mit Auto.

Am Morgen starker Regen. Nachdem Fruehstueck (Pizza und Kaffee) in der Bahnhofswirtschaft hoert der Regen auf. Wir fahren ca 30 km bis ins Zentrum von Sofia. Einige schoene Gebaeude und Kirchen. Lange halten wir uns nicht auf, dann geht es auf 8-spuriger Streasse aus der Stadt hinaus. Draussen fahren wir noch ca 25 km auf der Autobahn, dann weiter auf der B8. In Hobn Xash wird der Regen yu stark und wir kehren in eine kleine Kneipe ein. Wo ist das naechste Hotel? 30 km wieter auf unserer Strecke oder 10 km seitwaerts. Ein Gast verstaendigt den seitwaertigen Hotelbesitzer, der holt uns ab und wir landen in einem sehr schoenen 3-Sterne-Hotel.

Tag 13: Montag, 7.9.09 Elin Pelin nach Payardzhik, 120 km, kuehl, bewoelkt

Wir starten in Elin Pelin in die falsche Richtung. Erst als wir ca 10 km vor Sofia sindö bemerken wir den Irrtum. Also yurueck, nach weiteren 10 km sind wir am Ende der gestrigen Reise. Bei Vakaril gibts einen langen Berg, dafuer gehts dann bei Rueckenwind und leichten Gefaelle mit ca 30 kmh hinunter nach Bolova. Dann ist der Wind nicht mehr so gut, es geht aber trotydem noch gut weiter bis Payardyhik. Ein Lehrer bemueht sich und zeigt uns das Hotel Akropolis (25 €). Wir besuchen noch die alte Kirche im Ort und haben ein gutes Abendessen beim Nachbarn.

Tag 14, 8.9.09 Payardznik nach Haskovo, 125 km, kuehl, Nieseln

Gute Naechtigung, kein Fruehstueck, wir finden nichts im Ort. So starten wir nuechtern und fahren teilweise im Regen nach Plovdiv. Dort finden wir gutes Gebaeck und schlechten Kaffee. Wir marschieren durch die Fussgaengerzone, haben nette Begegnungen mit Deutschen. Bei der Weiterfahrt meiden wir zuerst die B8, ab Popvisto probieren wir sie aber. Bei gutem Rueckenwind vorbei an riesigen Tabakfeldern. Kurz vor Haskovo treffen wir einen jungen irischen Radlerö der auf dem Heimweg aus China ist. Kuz vorm Tagesziel erwischt uns der Regen. Quartier im 2-Sterne-Hotel Aida (€ 20), einem abgedackelten Ostblock-Hotel.

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